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JavaXDEV Software GmbHPresse

XDEV kommt im Oracle Java 24 Release zu Wort

Aller guten Dinge sind 24 – zumindest beim neuesten Oracle Release von Java 24. Entwicklerinnen und Entwickler dürfen sich über zwei Dutzend JEPs (JDK Enhancement Proposals) freuen, die ihnen neue Möglichkeiten bieten ihren Code sicherer und performanter zu machen. Außerdem werden in diesem Zug gänzlich neue Technologien ins JAVA-Universum eingeführt.

XDEV wird als eine von wenigen Stimmen der globalen Java-Community in der offiziellen Pressemitteilung von Oracle aufgeführt, was uns einerseits sehr stolz macht und für uns andererseits eine Bestätigung unserer tagtäglichen Anstrengungen bedeutet. Wir versuchen im Java-Ökosystem keineswegs nur Anwender zu sein, sondern möchten die Entwicklung dieser für uns so faszinierenden und bemerkenswerten Technologie stetig mit vorantreiben.

Im neuesten Release setzt Oracle nun wie schon erwähnt ein starkes Zeichen für Produktivität, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit in der Softwareentwicklung. Insgesamt wurden 24 Verbesserungen implementiert – von neuen Sprachfunktionen über Sicherheitsmechanismen bis hin zu modernen APIs für AI-gestützte Anwendungen. Ein zentrales Highlight: die Einführung der sogenannten „Stream Gatherers“. Diese ermöglichen es Entwicklerinnen und Entwicklern, komplexe Datenströme deutlich effizienter und lesbarer zu verarbeiten. 

Und genau zu diesem speziellen Feature wurde unser Geschäftsführer Richard Fichtner um seine Einschätzung gebeten und wie folgt zitiert: „Java 24 führt Stream Gatherers ein, eine leistungsstarke Erweiterung, die Entwicklern eine präzise Kontrolle darüber gibt, wie Elemente in Streams gruppiert und verarbeitet werden. Dadurch werden komplexe Datentransformationen aussagekräftiger und effizienter. Ich finde diese Funktionalität toll, weil sie Workarounds wie Custom-Collectors oder flatMap-Gymnastics überflüssig macht und besser lesbare und wartbare Stream-Pipelines ermöglicht.


Die Highlights von Java 24 im Überblick:

 

Produktivität & Sprachfeatures

  • Stream Gatherers (JEP 485): Neue Möglichkeit zur effizienten Datenverarbeitung in Streams – flexibler als bisherige Collectors.
  • Primitive Types in Pattern Matching (JEP 488): Einheitlichere und ausdrucksstärkere Sprache – z. B. bei switchund instanceof.
  • Flexible Constructor Bodies (JEP 492): Verbesserte Lesbarkeit und Struktur in Konstruktoren.
  • Module Import Declarations (JEP 494): Einfachere Wiederverwendung von Modulen, besonders hilfreich für Einsteiger.
  • Simple Source Files (JEP 495): Einstieg in Java wird erleichtert – ideal für Lernende und kleine Tools.

 

Sicherheit & Post-Quanten-Kryptografie

  • Quantum-Resistant Key Encapsulation & Signatures (JEP 496 & 497): Vorbereitung auf die Post-Quanten-Zeit – höhere Sicherheit für Kommunikation und Daten.
  • Key Derivation API (JEP 478): Sichere Schlüsselableitung für moderne Verschlüsselungsanwendungen.

 

Leistung & Runtime

  • Compact Object Headers (JEP 450): Weniger Speicherverbrauch, höhere Effizienz.
  • Vector API (JEP 489): Optimiert für rechenintensive Anwendungen wie KI-Modelle.
  • Structured Concurrency (JEP 499): Vereinfachte Handhabung paralleler Aufgaben – robusterer Code.
  • Ahead-of-Time Class Loading (JEP 483): Schnellere Startzeiten für Anwendungen.
  • Synchronize Virtual Threads (JEP 491): Bessere Skalierbarkeit für moderne Java-Anwendungen.

 

Tools & Entwicklerkomfort

  • Linking ohne JMODs (JEP 493): Kleinere Laufzeitumgebungen, mehr Flexibilität im Deployment.
  • Class-File API (JEP 484): Bessere Werkzeuge zur Arbeit mit Java-Klassenstrukturen.
  • Scoped Values (JEP 487): Verbesserte Handhabung von threadübergreifenden Daten.
     
Grafik via oracle.com
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